Stier
May 29, 2008
Letzes Wochenende stand die Andalusien Reise auf dem Plan und sie führte Arnaud und mich nach Sevilla, Granada und Malaga, in dieser Reihenfolge. Das Wetter in Galizien war bei der Abreise, und auch übers Wochenende (und auch nach der Rückkehr, also jetzt gerade) katastrophal. In Sevilla hingegen hatte es bei unserer Ankunft 28° C. Main Event der Reise war der Besuch der Alhambra am Samstag in Granada und so hatten wir den Donnerstag und Freitag Zeit zu vertreiben. Was wir nicht wussten, Donnerstag war Frohnleichnahm und so war in Sevilla die Hölle los. (*g*) Die Straßen waren überfüllt mit Touristen wie Einheimischen und so ziemlich alles war geschlossen. Also machten wir uns über die frei zugänglichen Sehenswürdigkeiten her. Als wir dann beim Plaza de Toros, der Stierkampfarena, vorbei kamen, machten uns einige Plakate darauf aufmerksam, dass heute eine Corrida, ein Stierkampf, stattfinden würde. Der Stierkampf war bisher sicherlich auf meiner Liste der Spektakel die ich nie sehen würde, aber Arnaud meinte das wäre eine einmalige Chance und er würde sich gern einen Stierkampf ansehen. Also ließ ich mich überreden, im Nachhinein hab ich mich aber geärgert und nach dem Stierkampf war ich echt traurig diesen Verein außer mit meiner Anwesenheit auch noch mit € 21,- unterstützt zu haben. Die “Corrida” war gut besucht von gut gekleideten Spaniern und wenigen Touristen, nicht so gut gekleidet. Außerdem beehrte uns der König (Juan Carlos der Keineahnungwievielste) und seine Familie mit seiner Anwesenheit in der schattigen Loge. Das Schlachten fing mit einem Reiter und einem Stier an. Ich hab die Feinheiten der Disziplin nicht ganz ausmachen können, aber es schien darum zu gehen, Pferd mit Reiter und Stier möglichst nah aneinander vorbeilaufen zu lassen. Nach einigen Herumgehopse und Geklatsche fing der Mensch dann an, dem Stier Spieße in den Nacken zu stoßen, schön verzierte glitzernde Teile die dem Stier, der mit der Zeit schwächer und teilnahmsloser wurde, aus seinem Körper ragten. Nach ca. 20 Minuten dieser Übung, der Reiter hatte ca. sechsmal sein Pferd gewechselt, entschied der Torero dem ganzen ein Ende zu machen und rammte ihm ein Schwert in den Nacken. Der Stier rannte noch ein paar Meter, blieb dann stehen, spuckte zwei Liter Blut und fiel in sich zusammen, während der Mensch vom Pferd sprang, sich dem Stier in überlegener Pose näherte und schließlich zusah wie dieser von herbeigelaufenen Hilfs-Toreros den Todesstoß erhielt. Das Publikum jubelte. Danach wurde der tote Stier von vier Pferden aus der Arena geschliffen, als Zeichen der Qualität des Kampfes wurden ihm die zwei Ohren abgeschnitten, die der Matator dem begeisterten Publikum in einer Ehrenrunde präsentierte, nicht ohne sie danach in die Menge zu werfen. Das Blut wurde so gut wie es ging entfernt und der Sand wurde für den nächsten Teil vorbereitet. Diesmal waren die Toreros ohne Pferd unterwegs, ein Stier wurde zuerst von einer Art Rittern mit gepanzerten Pferden und Lanzen geschwächt, dann kamen wieder die Spieße, dann der Teil wo der Stier möglichst nah am Torero vorbei soll, begleitet von “Olé” und !Bien!, und schließlich wurde das Tier mit dem Schwert niedergestreckt. Meistens wurde das Schwert jedoch schlecht platziert und musste mit Hilfe eines zweiten Schwerts, der Stier noch auf den Beinen, hochverwirrt von Schmerzen, Blut und bunten Gewändern, herausgezogen werden um es ihm noch ein, manchmal noch öfter, reinzurammen. Wieder schleppte man ihn an Pferden aus dem Sand und so verlief diese brutale, langwierige Schlachtung mit Publikum über zweieinhalb Stunden in der sieben Stiere hingerichtet wurden.
Was mich am wenigsten verstand, war wie man sich dabei vergnügen kann, wie so eine grauenhafte Vorstellung jemanden ein Vergnügen bereiten kann. Schon klar, es gibt bunte Gewänder, machohaftes Herumgepose, eine arrogante Darstellung der Überlegenheit der Menschen (nicht nur über die Stiere, auch die Pferde waren auf lächerliche Gangarten und geschickte Manöver dressiert) und Eis in den Pausen, aber rein technisch ist der Stierkampf eine schmutzige Abschlachtung eines Tieres mit Zusehern. Der Stier wird provoziert und zu einem Kampf gezwungen auf den er gar keine Lust hat. Während der Torero sich dem Publikum zuwendet um es aufzuheizen, steht das Tier inmitten der Arena, mit bunten Spießen gemartert und blickt verwirrt und verängstigt um sich. Es ist verständlich, dass man um Fleisch essen zu können vorher ein Tier umbringen muss, aber das Ganze in ein Spiel, oder einen Sport zu verwandeln wo 10 000 Menschen sich an der Wut, der Qual und dem Leid eines Tieres erfreuen und die Überlegenheit der Menschheit feiern ist pervers bis tieftraurig.
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Sevilla am Feiertag.
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“Wo ist er, der König?”
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Die Loge.
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Aufstehen für die Nationalhymne.
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Arnaud ist von der Kathedrale begeistert.
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Die Dächer von Sevilla, im Hintergrund die Schrägseilbrücke von Calatrava.
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Garten im Alcazar in Sevilla.
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Aussicht von der Al’hambra in Granada.
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Albaicín, das arabische Viertel in Granada und vielleicht das schönste Stadtviertel das ich kenne.
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Die Al’hambra, von den Gärten von Generalife aus betrachtet.
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Ein Patio des arabischen Nasriden Palastes.
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Die spektakulären Ornamente und Bögen des Löwenhofs.
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Ein weiterer schöner Raum im Palast mit diskreten Fenstern, und von Stuckornamenten überzogenen Wänden.
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Der Renaissance Palast welcher nach der Reconquista von den Christen errichtet wurde, wirkt ein bisschen fehl am Platz.
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Die Höhlenwohnungen am Sacromonte in Granada.
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Blick auf die Al’hambra.
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Der Abstieg vom Berg erwieß sich als etwas geröllig. Unten Granada.
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Nach dem ausgiebigen Spaziergang/Wanderung mit dem verdienten Bier (und natürlich Tapas).
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Granada ist wirklich eine unglaublich tolle Stadt, vor allem das Viertel Albaicín, wo zum Glück auch unser Hostal war. Vor hier hat man immer wunderschöne Ausblicke über die Stadt, auf die Al’hambra und auf die tollen Patiohäuser des arabischen Viertels selbst, das von einer riesigen Menge von Bäumen, Palmen und anderem Gewächs perforiert wird. Am Abend geht man auf ein Bier und bekommt gratis Tapas dazu, obwohl wir glaub ich das einzige Lokal in Granada gefunden haben in der das nicht der Fall war. Dann gibts natürlich noch viele andere tolle Plätze, Gebäude und Straßen die wir gesehen haben und sicher noch viele mehr, die wir nicht gesehen haben. Den letzten Tag haben wir in Malaga verbracht um von dort nach Santiago zu fliegen. Diese Stadt hat auch ihre schönen Seiten und einen Mittelmeerstrand, im Vergleich zu Sevilla und Granada kann sie aber nicht ganz mithalten.
Kann sein, dass das meine letzte große Reise während meines Aufenthalts in La Coruna war, bevor es dann aufgeht nach Graz um dort hoffentlich wieder schönes Wetter anzutreffen. Bei uns regnets mit 16 ° C und wenig Aussicht auf Besserung.
Wöchchen
May 18, 2008
In den letzten Tagen ist nicht so viel passiert und das Wetter war auch schlecht aber irgendwie auch nicht. Nachdem ich letztes Wochenende ein bisschen angeschlagen war, hab ich vor allem den Sonntag in meinem Bett verbracht und sage und schreibe fünf (in Worten: “fünf”) Filme angesehen. Da fällt mir ein, ich hab noch gar nicht vom Juliette and the Licks Konzert am Mittwoch vor zwei Wochen erzählt. Well, ich war dort aber irgendwie auch nicht. Nachdem ich Mittwoch Nachmittag schon ein bisschen angeschlagen war, stellte sich das Konzert als kleine Tortur (spanisch: Tortürchen) heraus. Hmm. Hmm. Tortürchen, wieso bin ich da noch nicht früher drauf gekommen. Ich glaub, wenn mehr verniedlicht würde, hätten wir einen Haufen toller Wörter mehr. Leider hört es sich gesprochen bescheuert an. Der berühmte Haken, in dem Fall ein Häkchen, nein, ein Hakilein. Zurück zum Konzert, die Performance von Juliette Lewis war schon beeindruckend, aber wie gesagt, ich hab nicht ganz so mittun können an diesem Tag und die Musik selbst ist jetzt nicht so überragend. Danach kam also das Wochenende das einerseits traurig verregnet, andererseits war ich eh krank also wurscht. Dann kam die Arbeitswoche und ich hab ein bisschen für die Uni gewerkelt, eine Lehrveranstaltung hab ich schon zu 100 % abgeschlossen, die nächste folgt am Dienstag. Außerdem war ich vier mal am Dique klettern, am Abend ist’s dort echt nett, Sonnenuntergang (um zehn am Abend) inklusive, leider stört die Katzenkacke und der einhergehende Gestank etwas. Und einmal hab ich in der Kletterhalle vorbei geschaut, war auch recht nett, weil ich einige Leute schon ewig nicht gesehen hatte. Das war am Mittwoch, und ich hatte nur wenig Zeit, musste weg, um pünktlich zur schlechtesten Pokerpartie die ich jemals hingelegt hab, zu kommen. Ich hab mich echt darauf gefreut, seit Weihnachten hab ich nicht gepokert, und dann war ich echt miserabelst unterwegs, bin zwar nicht letzter geworden, aber hab keine einzige Hand gewonnen. Nicht eine.
Und gestern dann, nachdem das Wetter schlecht ausgesehen hat (laut Vorhersage) und zwar für ganz Spanien, sind wir übers Wochenende nirgends hingefahren, jedenfalls gestern dann war das Wetter gar nicht so übel, eigentlich gut, ein bisschen frisch aber mit Sonne und ohne Wasser von oben (ich weiß kein Vergleich zu dem Frühsommer in Österreich, aber nach diesem Maibeginn bin ich sehr genügsam geworden, Frechheit meinen Lieblingsmonat so zu versauen. Bis jetzt führt der Februar in meiner Monatsliste, also da kann ja wirklich was nicht stimmen). Also gestern sind wir am Nachmittag zum Monte Xalo aufgebrochen, eh schon wissen, das Haussteinhäufchen von Coruna. Langer Rede kurzer Sinn, es war sehr schön, wir sind geklettert bis es stockfinster war (halb elf), ich hab meine zweite 7b+ abstauben können und um halb eins in der früh hab ich dann so viel Thunfisch-Ei-Salat und Spinateierspeis gegessen, dass heut morgen echt erstaunt war, wie gut ich geschlafen hab.
Der Dique bietet echt nette Kletterei zu hauf, und die Katzenscheiße ist ein Ansporn dranzubleiben, da die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, beim Runtersteigen genau reinzutreten, es gibt nämlich so viele Häufchen und einige richtige Haufen.
Beim Klettern nutzt man die Form der Steine, die Fugen, den Mörtel oder einfach die Vertikalfugen die alle acht Meter schöne Risse bilden.
Und wenn man genau schaut, findet man vielleicht sogar einen Sprung.
Am Ende (nach immerhin einem Kilometer Mauer) befindet sich ein kleiner Leuchtturm (natürlich auch bekletterbar) und schöne Aussichten in die Rias nahe Coruna. Es klettert Aurelio und es spottet Stanislav aus Polen, der seit September in Coruna Erasmus macht, auch klettert und ich hab ihn vor zwei Tagen kennengelernt.
Gestern am Xalo dann: Lurpias in the Gim. Ich beim Klippen der wichtigen Express und kurz vor der Schlüsselstelle die quasi die ganze Route ausmacht, es ist mehr ein Boulder mit Seil, Xalo-Style.
Ziemlich abdrängend und fingerlastig, aber schöne Bewegungen und schwer an meinem Limit an diesem Tag.
Äquinoktium
May 5, 2008
Euch kommt das jetzt wahrscheinlich vor wie ein Déjà-vu, ein da capo, eine billige Wiederholung, ein Cover-Song, ein Abklatsch, Schnee-von-gestern, a koida Kaffee, ein Remake, eine Kopie, Malcolm nochmal von vorne, die nächste Version von Everybody Dance Now, der Nokia Klingelton und ihr habt recht, und es war wieder wunderbar.
Dieses Wochenende gings wieder nach Redinha zum Klettern, mit leicht veränderter (leicht verendeter würde der tote Fuchs, den wir in der Höhle gesehen haben, wahrscheinlich sagen, ok, das war die Dosis schwarzen Humors von heute) Aufstellung (Fuchs heißt übrigens Zorro auf Castellano), aber im selben Gebiet wo die wunderschönen, überhängenden, großgriffigen Routen auf uns warteten. Und das Drumherum, aber davon hab ich ja schon erzählt.
Diesmal hab ich mich ein bisschen mehr aufs Fotos machen konzentriert und ein paar der Bilder sind recht toll geworden, leider war das Licht nicht immer optimal. Am Ende gibts zwei, drei Fotos von einer 7b namens “Equinócio”, und ich muss sagen, das ist die schönste Route die ich je gemacht hab, die schlägt sogar den “Central Crack” auf Hvar. Eine zehn Meter hohe Wand, überhängend, mit ca. 15 Löchern und sonst nichts. Weite Züge, ein weiter Überkreuzer und einmal ein Zwei-Finger-Loch zuknallen und das Ding ist gegessen. Estoy flipando.
Das Frühstück im Dorf Redinha gehört dazu wie das Klippen der Express. Hier gibts allerhand süßes Zeugs und Toast. Neben dem Klettern eines meiner Highlights des Gebiets. Am Bild sind die Chefin, Aurelio und Tuco.
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Eleonora und Marcos vor der Pasteleria.
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Das Dorf selbst ist auch herzerwärmend, es gibt mehr Traktoren als Autos und eine Karaoke Bar die das Blacky um Längen schlägt.
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Inés wartet, Aurelio und Marcos beim Visualisieren einer weiteren unglaublich schönen Route.
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Aurelio beißt sich durch.
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Nach dem ersten Klettertag am Fluß.
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Gehsteig.
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Im Restaurant gabs auch Vorspeiße. Aal gebacken. Lecker.
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David, Maria, Aurelio im VW Bus.
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Equinócio, best ever.
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Ich, beim Klippen der Express.
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Mein Lieblingsfoto.
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Der letzte schwierige Zug zum rettenden Loch fehlt hier noch, dann ist die Sache erledigt. Schön wars.
Redinha
May 1, 2008
Ich weiß es ist jetzt schon Donnerstag, aber ich hab bis hierhin keine Zeit gehabt euch über mein tolles Wochenende zu berichten, wegen Uni und so. Jedenfalls sind wir dem mittelprächtigen Wetter in Galizien entflohen und in den heißen Süden nach Portugal gedüst, genauer nach Redinha, südlich von Coimbra. Dort gabs dann wirklich Sonne (hab mir auch einen kleinen Sonnenbrand geholt, was der einzige Minuspunkt des Wochenendes war) tolle Klettergebiete, viele nette Leute, spitzen Frühstück in der Dorfkneipe, eine Feiertagsprozession mit 25 Teilnehmern, 1 Karren und 1 Esel und 7 Zuschauern, lecker Abendessen um 7 € und vieles mehr. Gefahren und Geschlafen wurde im VW Bus von Aurelio und unterwegs waren wir von Freitag Abend bis Sonntag Abend, und ich muss sagen, es war echt ein sehr schöner Ausflug, der mir für die darauffolgenden paar Tage eine stets gute Laune geschenkt hat. Am Montag hab ich sowieso nur an Portugal denken können, obwohl ich besser was für die Uni getan hätte, und am Dienstag hab ich dann was für die Uni tun müssen weil am Montag nichts ging und am Mittwoch die große Abgabe und jetzt hab ich das aber hinter mir und morgen fahr ich wieder nach Portugal!
Wie gesagt, am Freitag Abend gings los. Wir haben die Uhr für Portugal gar nicht zurückgestellt und so ging die Sonne um halb elf unter.
Julio, Marco und Aurelio im Sektor Microondas (Mikrowelle). Der machte spätestens ab 15:00 Uhr seinem Namen alle Ehre.
Aurelio checkt die Züge in einer schönen 7a Namens “O Peregrino”
Am Nachmittag im Schattensektor war dann Hochbetrieb.
I’m Aust(ral)ian, Mate!
Aurelio kämpft in einer zackigen 7a+.
Marcos, David, Inés
Marcos als Fahne im Wind.
Ich in meiner ersten 7b+, “Bola Branca”, muy contento!
Wer rausfindet wieso dieses Bild “bici” heißt, kriegt einen Lutscher.















































