Sand

February 26, 2008

Hab grad urlang an einem Foto vom Strand herumgewerkelt und dann auf schließen ohne zu speichern geklickt. Klick. Schade.

Also müsst ihr euch mit einem Foto von meinem Rücken begnügen.

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Und die Fotos vom Strand sind halt jetzt nicht bearbeitet.

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Valencia

February 12, 2008

Mit Patrick, der seine Arbeitswoche in Valencia um ein Kletterwochenende ebendort verlängert hat, und am Montag allein, hab ich eine echt schöne Zeit in Valencia verbracht. Das Klima dort ist wirklich verschieden zu dem, das ich vom Februar in Graz und auch in Coruña kenne. Ja, wir waren brav klettern und nein, ich hab keine Paella gegessen.

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Angefangen hat es ja nicht so gut. In diesem winzigen Zimmer haben die doch tatsächlich 4 Stockbetten reingestellt. Im Endeffekt wars nicht so schlimm und Patrick hat sogar das Frühstück geschmeckt (mir ja nicht). Außerdem hab ich einen netten Stockbettgenossen, ein Deutscher, der gerade eine zweite Filiale seines Coffe-Shops in Valencia eröffnet, kennengelernt.

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Der “Mercat” war einer meiner Pflichtbesuche. Mir gefallen Markthallen ja so gut.

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Gleich gegenüber befindet sich die “Lonja de la Seda”, die Seidenbörse, sie ist fast 500 Jahre älter als der Markt. Am Foto sieht man das Deckengewölbe der Vertragshalle.

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Eine der vielen Brücken über das ehemalige Flussbett der “Turia”. Durch die ganze Stadt zieht sich diese Zone voller Parks, Sportanlagen und Rad-, Lauf- und Gehwegen die sonst nicht so hart ist wie hier von Santiago Calatrava geplant.

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Apropos. Dieser stadteigene Stararchitekt ist auch verantwortlich für die Stadt der Künste und Wissenschaften im Südosten Valencias.

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Achja, Klettern waren wir auch. Schön wieder auf Kalkgestein zu klettern. Wir waren echt voll motiviert und haben es einrichten können alle drei Tage richtig viel zu klettern. Total schön diese Costa Blanca.

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Hier in Bellús…

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…und hier in Bellús (aber auf der anderen Seite) waren wir kraxeln und haben echt geniale Routen, traumhaftes Wetter, einen wütenden Valenciano, lustige Iren die den Valenciano gern kennengelernt hätten, Popeye, Lätt’n und eine richtig gute Zeit gefunden.

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Was im Sommer wahrscheinlich zu einer kochenden Suppe aus Touristen wird, ist im Februar eine surreale Winter-was-ist-das-?-Welt mit blühenden Bäumen, Bäumen mit jungen Früchten und Bäumen übervoll mit reifen Orangen.

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Wir schreiben den 10. Februar und das ist nicht auf der anderen Seite der Erde.

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Veles e Vents, oder America’s Cup Building am Hafen von Valencia

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Rhhhhhhuhhhhhm

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Auf der Uni war ich auch, um zu essen und zum Ausruhen, ein Tag wie jeder andere…

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Wieder im Flussbett der Turia. Hier kann man recht gut an den Brückenpfeilern bouldern und dieser unglaublich nette Porteño (dh. aus Buenos Aires) nützt diese Möglichkeit, und ich tat ihm gleich.

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Oporto

February 5, 2008

Kinder wie die Zeit vergeht. Ich schau grad auf meinen Heizstrahler und seh, dass heute der 5. Februar ist. Und als ich im Internationale Beziehungen Büro gefragt wurde wie lang ich bleibe hab ich geantwortet: 5. Juli. Und bis zum 5. Juli sind es noch genau 5 Monate. Und nachdem ich insgesamt 2 mal 5 Monate in Spanien bin und nach Adam Riese und nach Absprache mit meinem TI-30X SOLAR (übrigens der beste seiner Sorte, aber da gibt es nichts zu erklären, entweder ihr liebt ihn oder ihr kennt ihn nicht) kommen wir drei zu dem Schluss: Heute ist Halbzeit.

Obwohl, Moment. Abgerissen bin ich ja am 17. September, dh. eigentlich bin ich noch nicht ganz über den Berg was die Tage betrifft, nur was Monate angeht, wo bin ich dann oder was bin ich dann, Winterkönig? Cool.

Aber wieso ich eigentlich angerufen habe. Gestern hat am Busbahnhof von La Coruna eine sehr schöne Reise geendet…<<<…am Busbahnhof von Porto eine sehr schöne Reise geendet, muss ich eigentlich sagen, weil die Busfahrt von Porto nach Coruna war ein synästhetisches Erlebnis der andersguten Art. Der erste Sitz den ich mir ausgesucht hab…<<<…Der erste Rückschlag erfolgte im Busbüro in Porto als der Mann am Schalter mein Ticket sehen wollte, aus reinem Interesse ob ich mich nach dem richtigen Bus erkundigt hatte, dachte ich, und mir sobald erhalten meinen hart im Internet erklickten Sitzplatz strich. Von Porto bis Coruna gibt es keine Reservierungen, sagte er, dabei hasse ich die freie Sitzplatzwahl. Jedenfalls lies der Buschaffeur immer den Motor laufen und wenn so ein etwas älterer Dieselmotor im Stand läuft, dann ist Emulsion nicht mehr das Problem als das es immer beschrieben wird. Wäre ja nicht so schlimm, dieses Gerüttle und Geschüttle, jedoch hatte mein Sitz, und die fünf mich umgebenden, eine Schraube locker und quietschte den feinsten Minimal-Techno den ihr euch in einem Dieselbus vorstellen könnt. Wie ihr euch weiters vorstellen könnt, konnte ich nicht so richtig meinen Schlaf nachholen, weil erstens der Sitzplatzwechsel den Lärm auch nicht verhallen lies und zweitens der Techno vom Bus sich mit meinem Techno vom Walkman nicht über die BPM einigen konnte.

Also, das war jetzt eher ein “ugly” aber keine Sorge, “good” und “bad” kommen auch noch. Wir waren also in Oporto und da fängt das “bad” schon an. Oporto. Jeder nennt Porto Porto. Sogar in Portugal heißt Porto Porto. Auch in England, Dänemark, Rumänien. In Österreich, Esperantonien und Simple England. Überall. Nur in Spanien heißt es O!!!Porto. Oporto. Ihr könnt doch nicht einfach den Anfangsbuchstaben einer Stadt ändern. Das geht doch nicht. Ok in Italien heißt die Stadt auch Oporto. Two’s a crowd. Was solls.

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Tania, Michela, Claudio, David

Wir waren also in Porto. Michela: Architekturstudentin aus Rom. Riesenfan von Álvaro Siza, dem aus-Porto-stammenden Stararchitekten. Tania: Architekturstudentin aus Rom. Ihr gefällt Siza auch. Claudio: Architekturstudent aus Palermo. Ihm gefällt Siza und außerdem Eduardo Souto de Moura, der andere Stararchitekt aus Porto. David: Architekturstudent aus Graz. Riesenfan vom Klettern und immer auf der Suche nach schönem Fels, der sich fragt wer diese zwei Typen mit den portugiesischen Namen sind.

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Architekturfakultät Porto von Álvaro Siza

Auch wenn ich vorher nicht viel von den beiden Kollegen wusste, jetzt hab ich wirklich einige Gebäude gesehen und hab einen Überblick über die Architektur in Porto, die wirklich schön und beeindruckend ist, sicherlich eine mittlere Hochburg. Am Programm standen auch einige Wohnungen der beiden Stars und so kam es, dass die gar nicht scheuen Italienerinnen die Bewohner ansprachen, wie es denn so sei in der Wohnung/dem Haus dieser großen Architekten zu leben. Und die Portugiesen sag ich euch: Wenn es nicht furchterbar gemein und pauschal wäre, würde ich sagen sie sind die besseren Spanier. So nett wie jede Frage von uns, ob auf der Straße, im Hostal oder in der eigenen Wohnung beantwortet wurde, da kamen wir aus dem Staunen und dankbar sein gar nicht mehr raus. In einem frühen Doppelhaus von Siza, läutete Claudio die Glocke um zu fragen ob es denn wohnbar wäre bei ihnen. Dieses “wohnbar” konnte die nette Frau zwar nur mit “mehr oder weniger” beantworten, doch dann kam der Hammer: SIE fragte UNS ob WIR kurz Zeit hätten, SIE würde UNS kurz die Wohnung zeigen. Wir haben danach gewitzelt, ob wir besser gesagt hätten, nein danke wir sind noch in so vielen Häusern von Stararchitekten eingeladen, vielleicht das nächste Mal. Jedenfalls endeten wir dann mit einem Gläschen weißen Portwein und Mandarinen von einer Verwandten.

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Wir mit den freundlichen Portugiesen

Es gibt noch so viele Sachen die “good” waren. Da wären noch das Hostal. Mit riesen Bad, Supermatratzen und was am wichtigsten ist, einem Frühstück mit Croissants und frischen Brötchen, Schinken, Käse, Cornflakes und das alles um € 14,- pro Nacht und Nase.

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Tania im Hostalzimmer

Und da_ann waren wir Essen dass sich die Balken biegen. Haben Caipirinha getrunken, waren in einem Club im fünften Stock mit endlich wieder guter Musik, die ist in Coruna nämlich rar. Haben “frische” Erasmus getroffen, waren in einem Club direkt am Strand der voll war mit 2meter15 Basketballern, sind mit alten Mercedes-Taxis durch die Stadt geprescht. Haben in einem echt feinen Restaurant außerhalb von Porto für Prosciutto, Pastete, Kalamari-mit-Langusten-Spies, Bacalao gratiniert und dem größten Rindssteak der Welt € 46,- gezahlt. Zusammen. Waren am Strand nördlich von Porto, sind vom Wind verblasen worden, haben ein total wildes Meer gesehen, Portwein getrunken, Sonnenbrand bekommen, Casa da Musica gesehen, getanzt, gegessen, getrunken, gegessen, gegessen, gegessen, geschlafen.

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Casa da Musica I

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Casa da Musica II

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Casa da Musica III

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Rio Douro (hinten sieht man eine Eisenbahnbrücke aus Stahl von Gustave Eiffel)

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Rio Douro in die andere Richtung (Westen)

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Das Meer nördlich von Porto

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Claudio und das Meer

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In der Architekturfakultät von Porto lebt doch tatsächlich diese Schönheit

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Michela, Claudio, Tania

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Claudio und Michela

So ich muss jetzt auflegen, Paula hat gerade ins Zimmer gelinst, mich gesehen und mich gefragt in welcher Welt ich grad unterwegs bin. Ich glaub es ist Zeit wieder einen geregelteren Alltag zu bestreiten. Bis Donnerstag, Patrick.