Erdbeerbaum

November 27, 2007

So das war jetzt das zweite Wochenende, inklusive Montag und Dienstag, an dem ich mich intensiv mit der Uni beschäftigt habe. Es war wohl die Woche der “Entregas” – der Abgaben. Am Montag wollte Alfredo, mein Entwerfen Professor unsere Ideen zu einer “Wohnung im Altstadtviertel von La Coruna” haben und heute – bald gestern, aber dazu später mehr – haben wir zum Einen jene Arbeit zu der das Badehaubenfoto mit J.D. beigetragen hat und eine Andere bei der es um “Medianeras”, auf Deutsch “Scheidewände” geht, abgegeben. Von diesen gibt es in Coruna unzählige und wenn ihr genau schaut, könnt ihr am Foto mit meinen Eltern über der Stadt die Eine oder Andere sehen (zum Beispiel über dem Sackerl rechts vom Erich). Es sind blanke Mauern, die auf Gefahr hin, dass das Nachbargrundstück bebaut wird ohne Fenster bleiben. So was wie gleiche Traufenhöhe und das Streben nach maximaler Höhe gibt es irgendwie nicht und so sind diese Medianeras ein großer Faktor sprich große Chance sprich große schiache nackte kalte Wand meistens. Nun aber zur anderen Seite der Medianera, in meine Wohnung.

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Der Blaue Salon

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Der Blaue Salon und Ich

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Der Blaue Salon und Ich und Ich und Ich

Und bevor ich es vergesse: Es ist ja immerhin schon fast morgen und mit Sicherheit ist es jetzt später und deshalb: Feliz Cumpleaños Barbara und Kerstin!!!

Am Donnerstag heißt’s für mich ab nach Madrid, die Hauptstadt, el capital. Wikipedia: “Das Wappen der Stadt Madrid zeigt einen Bären, der sich gegen einen Erdbeerbaum reckt.” Also da bin ich ja wirklich gespannt was mich dort erwartet. Bär? Erdbeerbaum? Reckt?

Trabajo

November 22, 2007

Holadaro! Die restlichen Tage der letzten Woche aufzuarbeiten werd’ ich glaub ich nicht schaffen. Als Briefing: unter der Woche mit Studienkollegen zum Gruppen-arbeiten getroffen – Mittwoch Abend Erasmus-Treff vor der einen und Tanzen in der anderen Bar – Donnerstag Nachmittag etwas müde draußen Klettern gewesen – Freitag, am späten Nachmittag, das Casa del Hombre (Haus des Menschen) besucht (war die Woche der Wissenschaft mit Gratis-Eintritt) (die Ausstellung war recht lustig, ist halt eher für Kinder, aber wir haben unseren Spaß gehabt, man lernt alles über den Menschen; der größte Mensch war 271 cm groß) danach in die Picasso Ausstellung, … , Bilder halt. Dann zuerst zu neunt Tapas essen und da_ann wollten wir zu, ich glaub zwanzigst Tapas essen gehen und das ist natürlich ein halbes Desaster, ich fands lustig aber es war recht kalt und einige waren ein pisschen angebissen weil alles zwanzig mal so lang dauert. – Samstag ins Aquarium, die armen Fischis. – Sonntag hab ich dann die Panik bekommen weil ich ein bisserl im Rückstand mit meinen Uni-Sachen bin und mir war so richtig eiskalt, weil immer vorm PC und keine Bewegung und wenn ich die Heizung einschalt fällt der Strom aus und die Sprünge in den Fenstern machen die gefühlte Temperatur auch nicht höher. Magda hat mir dann geraten schlafen zu gehen und am Tag danach weiterzuarbeiten, was ich dann auch getan hab und da war dann alles halb so schlimm. Die restliche Woche, bis heute, hab ich dann recht brav für die Uni gewerkelt, einige Gruppenarbeiten erledigt und war zweimal Klettern, in der Halle. Das Wetter ist jetzt auch wieder freundlicher, heut’ wars richtig warm. Gestern war zwar Mittwoch, ich war aber nicht fort, wie es der Erasmus Vertrag verlangt. Und auch die mit denen ich gequatscht hab waren gestern nicht fort, haben alle für die Uni geschafft, strange things happening…

Nach dem der Titel ja “Trabajo” ist, was Arbeit bedeutet, anbei ein Foto vom arbeiten in der Gruppe für ein Werbeposter vom Casa de Aqua, der Therme Schrägstrich Schwimmbad Schrägstrich Fitnessclub Schrägstrich Einkaufszentrum in Coruna.

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Yago und Ich beim Fotoshooting

Sonntag

November 20, 2007

11. November 2007

Einer geht noch: Im Laufe des Tages (so um 16.30) bin ich mit meiner Colchoneta (Bouldermatte, wörtlich “Maträtzchen”) zu einer Playita (“Strändchen”, die Spanier lieben die Verniedlichungen und Vergrößerunen, alle, außnahmslos) direkt unter dem Torre Hercules gegangen um den Fels dort zu testen. Leider ist er eher schlecht, sehr brüchig, sandig, bröslig. (Die Österreicher lieben die Adjektive.)

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Später dann, hab ich Arnaud und Rocio dort getroffen, und wir sind auf ein paar Fotos zu machen, und später unzählige Tequenos (Brotteig mit Käse gefüllt in Fett rausgebacken) zu essen.

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Dann war ja noch der Zwischenfall mit dem spanischen König, der Hugo Chavez geraten hat, mal besser den Mund zu halten. “Porque no te callas?!”

 

 

 

Milch

November 20, 2007

Samstag, 10. November 2007

Ist ja jetzt schon lange her, aber was ich weiß ist folgendes: Am Abend hab ich Arnaud und Rocio die “Windn”, in der ich mit den Eltern war, vorgeschlagen. Dort gibst Weißwein aus dem Faß (wieso ich gedacht habe, das sei ein Qualitätsmerkmal, weiß ich nicht), zwei angeblich launische Damen, Schwestern ohne LebensabschnittspartnerIn, die die Getränke austeilen, sowie alte Tische, schmutzige Böden und einen Fernseher (wie übrigens in quasi jedem Lokal). Bierkapseln werden auf den Boden geworfen, an guten Tagen zwei Meter entfernt vom Tisch, sonst direkt vor die Füße des Trinkers.

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David, Windn, Arnaud & Rocio

Danach gings ungefähr eine Stunde lang auf Lokalsuche – ich glaub’ das kennt jeder. Geendet hat sie schließlich im MiLK. Einem kleinem Lokal zum Tanzen, Trinken (wie cool wärs, wenn ich noch eine Tätigkeit fände, die mit “T” beginnt und welche man im MiLK wirklich macht, aber Tauchen, Töpfern und Treiben tut man’s dort nicht, und Tswitschern schreibt man mit “Z”). Der Punkt ist: Die Musik dort ist ziemlich, ich sag mal, ok. Laut Plakat: indie_pop_rock_pub. Gespielt wird alles von den Strokes über die Kooks zu den Arctic Monkeys (zugegeben das ist kein breiter Weg) und andere Sachen die ohne Peinlichkeiten tanzbar sind. Für die Peinlichkeiten muss man selber sorgen, das haben wir beim zweiten Besuch vom MiLK am Mittwoch mit Breakdance bewiesen.

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Arnaud, Rocio, Freundin von Rocio

Sonst war nicht viel an diesem Samstag, das Lokal war zwar voll, wir sind aber nur kurz geblieben und ich bin dann auch recht bald in meinem Bett gelegen. Natürlich nicht alleine. Die Katze hat es schon vorgewärmt und wollte sich nicht hinauskomplimentieren lassen.

Fortsetzung folgt…im nächsten Blog.

Linie

November 10, 2007

Langsam wird’s mir richtig peinlich. So viele Blogeinträge in so kurzer Zeit, hoffentlich wird das nicht inflationär. Irgendwann kann man die Eindrücke dann nicht mehr verarbeiten und war das jetzt der eine oder der andere Eintrag, wann war das denn, wie heißt die Seite, einkaufen muss ich auch noch und die Katze, vielleicht hab ich’s in der Lade, so schnell wie’s heutzutage dunkel wird, Batterien wechseln, nicht zum Biomüll, die Wäsche wartet. Eh man sich versieht überholt der eine Eintrag den anderen und man weiß gar nicht was man schreiben lesen wollte.

Ich hab mir jetzt mal einen Eintrag von am Anfang durchgelesen, und da muss ich sagen, der ist schon ein anderes Kaliber. Elendslang, aufregend und zwischendurch sogar lustig – damit kann ich jetzt nicht mehr mithalten. Zugegeben, an diesem Tag hab ich auch mehr als 2600 Kilometer zurückgelegt, da kann schon mal einiges passieren. So eine Geschichte verändert dich ja auch und diese Veränderung fließt in das was du danach schreibst weil das was du gelesen hast dich verändert und ich dass das Geschriebene jetzt mal gelesen hab was ich aber am Anfang glaub’ ich erwähnt hab’. (Der eine oder andere Beistrich würde die Lesbarkeit des letzten Satzes sicherlich erhöhen, ihr könnt eure Vorschläge ja in der Rubrik “Kommentare” hinterlassen. Unter den Einsendungen wird eine Erbsenzählmaschine verlost.)

Nun zum eigentlichen Grund für den Blogeintrag: es gibt wieder zwei Fotos die ich hochladen will, und ohne Text geht das natürlich nicht.

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Beim Spielen im Park

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